Prora-Aktuell

Prora-Aktuell:

Viele Menschen, die sich in den vergangenen drei Jahrzehnten um den Ort Prora mühten, kamen und gingen. Ich kam 2005 wieder – und blieb. Und zwar nicht nur vor Ort, sondern mit dieser Internethomepage, die Tobias Bemmann dankenswerterweise betreute, sowie mit den zahlreichen Büchern, die in den vergangenen 1 ½ Jahrzehnten erschienen sind.

Ganz, ganz langsam setzte sich bei jenen, die die DDR-Geschichte vollständig getilgt sehen wollten, die Erkenntnis durch, dass ich nicht zu beseitigen bin. Schikanen, direkt und indirekt, hatte ich in all den Jahren zu ertragen, wovon das Buch
Asche aufs Haupt Auskunft gibt.  Es zeichnet den Weg nach, der bis zum Beginn der Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte im Gelände der heutigen Jugendherberge zu gehen war. Siehe auch „Augenblick mal!“ (bis 2012) sowie „Lies mal!“ und „Denk mal!“(bis 2019)

Im zehnten Jahr des Bestehens von Denk-MAL-Prora (2019) waren doch etliche Erfolge zu verzeichnen. Den freundlichen Wegbegleitern gilt mein Dank!

5.8.2019
Die Sichtweise von DenkMALProra setzt sich langsam aber sicher durch:
Gelungenes
Feature über den Verbleib der doppelten Vergangenheit von Prora

14.7.2019
Erfolg der Initiative DenkMALProra: In den
Ausschreibungsunterlagen zu Block V heißt es auf Seite 8:
"... abweichend vom gestalterischen und funktionalen Konzept für die Blöcke I-IVsoll für Block Vauch die Zeit nach 1950, d.h.die NVA-Nutzung Berücksichtigung finden, insbesondere Kämme 6 bis 7 –hier Beibehaltung der Fassadengestaltung auch bezüglich der Fensteraufteilung und –abmessungen, keine Balkone und keine Öffnung der Etagen der Liegehalle (zwischen den Kämmen7 und 8) mit dem Ziel, den überlieferten Baubestand
als Zeugnis der Kasernennutzung möglichst unverändert zu übernehmen; dies muss bei der Sanierung von Kamm 6 (Treppenhaus 6 mit nördlich angrenzendem Verbinder) zwingend berücksichtigt werden..."
Zustand des künftigen
Bildungszentrums Prora und die damit verbundene Problematik.

25.6.2019
Das seit etwa 15 Jahren geplante und bislang erfolgreich ausgesessene Bildungszentrum Prora in Block V (unsere Petition kämpfte dafür) wird immer wieder mal
thematisiert und medial aufgeblasen wie jüngst in der Landesvertretung MV, wo sich auch ein Bausoldat als Alibi zur Verfügung stellte.
Jetzt wurde zum wiederholten Male
Mitwirkung eingefordert, woraufhin es auch eine Antwort seitens des Landkreises Vorpommern Rügen gab. Einerseits nett, dass der Chef der Landeszentrale für politische Bildung den Vorschlägen von DenkMALProra folgen soll, schlecht allerdings, dass von dieser Seite jegliches diesbezügliches Engagement nach wie vor ausgebremst wird. Die Formulierungen des Antwortschreibens ("es wird zu entscheiden sein..." etc.) zeigen zudem, wie weit man trotz anderslautender Willensbekundungen noch immer von der Umsetzung entfernt ist.

28.5.2019
Sehnsuchtssonate
Buchtipp im Urlaubslotsen Rügen

20.5.2019
Entdeckt: Eine Zeitzeugenbetrachtung
 
"Wieviel Schikane hat sich hier abgespielt? ...
Wieviele Flüche stecken hier in jedem Quadratmeter Zimmerdecke?"

9.3.2019
Der Film
"Als das Gewissen geprüft wurde" (2018) im Internet; Prora im zweiten Drittel!

3.10.2018
Was wurde erreicht?
Jubiläum 10 Jahre Denk-MAL-Prora

24.9.2018
 
Zuschriften zum Buch "Der Prinz von Prora" (August 2018)
 
Das jetzt angekündigte Bildungszentrum zur "doppelten Geschichte" (sofern Politik und Medien Glauben geschenkt werden darf) ist entscheidend unserer Initiative zu verdanken, denn vor dem Jahr 2008 wurde Prora ausschließlich als "ehemaliges KdF-Bad" vermarktet. Ein Bildungszentrum über "Hitlers und Honeckers Zeiten"
https://de.sputniknews.com/panorama/20180920322375610-prora-kurort-archiv/ war undenkbar.

9.3.2018
Trailer für die Neuerscheinung "Sehnsuchtssonate"

24.2.2018
Jetzt erschienen in "Alles Platte!", hrsg. vom Landesamt für Kultur und Denkmalpflege:
 
Auferstanden aus KdF-Ruinen,
Der stalinistische Kasernengroßbau" und seine heutige Rezeption


12.7.2017
Neuerscheinung des Buches "Sehnsuchtssonate" im Oktober 2017

16.11.2016
"Der Prinz von Prora": Aufsatz in den Oxford German Studies erschienen (Juli 2016)

7. 10. 2016:
Erstaunlich:
Wiederholung der Sendung "Unter uns" aus dem Jahr 2010, in der die
Anbringung der Gedenktafel in Prora einmal zur Sprache kam

25. 11. 2014
Nachlese: Erzählcafè in Göttingen

2.10.2014
Kulturzeit 3sat über Proras
doppelte Vergangenheit
 
28.09.2014
Abstract zur Masterarbeit von Nadine Lowin (Universität Mainz, 2013) mit dem Titel:
„Die Rekonstruktion der biographischen Entwicklung eines NVA-Bausoldaten“

 
31. Juli 2014:
In Prora werden zwei "Zeitsplitter" in die Geschichte eröffnet

30. 08. 2012
Die Wahrnehmung des Ortes Prora wird seit zwei Jahrzehnten politisch und medial diktiert. Die
historischen Rundgänge und Aktionstage des Prora-Zentrum e.V. sind von dieser einseitigen Sichtweise auf den Ort geprägt. Hier die Vorschläge, wie es besser zu machen ist.

Denk-MAL-Prora präsentierte in den Jahren 2009 – 2011 die Ausstellung “Briefe von der waffenlosen Front”. Die Ausstellung im ehemaligen Speiselokal der Bausoldaten „Versorger Mukran“ hatte sich als
Dauerausstellung bewährt. Inzwischen ist dieser ehemalige Erinnerungsort für Bausoldaten abgewickelt. Ein Blick ins Gästebuch.

Ohne Aufarbeitung und Dokumentation der Nutzungsgeschichte (
Vorschlag) des nie als solches in Betrieb gegangenen „Seebades Prora“ stehen jetzt gigantische Projekte zu dessen Vollendung an.

 

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